Historie

Kurze Historie des Ortes Altenahr und unseres Hauses

Schon im frühen Mittelalter, vor rund 1100 Jahren, war der heutige Ort Altenahr, am Fuße der Burg Are gelegen, Mittelpunkt der umliegenden Ortschaften, mit besonderen Rechten ausgestattet. Die heute noch bestehende romanische Kirche wurde um 1150 von den Grafen von Are, den Herren der Burg, erbaut. Durch den mit Mauern und Toren geschützten Ort führte schon damals die wichtige Straße von Bonn am Rhein nach Trier und überquerte in Altenahr über eine Brücke die Ahr.

Bereits 1166 existierte in Altenahr ein Gasthaus, in dem die Reisenden einkehrten. Es war das Gasthaus “ An der Brücke “ , das heutige Hotel  “ Zum Schwarzen Kreuz „. Sie befinden sich im ältesten Gasthaus von Altenahr.

Menschen verschiedener Stände und Nationalitäten sind im Laufe der Jahrhunderte hier eingekehrt: Niederländer, Franzosen, Schweden, Spanier und Einheimische, Ritter, Reisige, Pilger, Kaufleute, Musikanten, Kuriere, Söldner und Marodeure, Bürger, Bauern und Beamte, Studenten, Künstler und die Touristen von heute, die hier Entspannung oder Gesseligkeit suchen.

 

Hotel

 

 

All diese Typen wurden in der Tracht Ihrer Zeit von Künstlerhand auf den eichenen Fensterläden der oberen Geschosse des Hauses festgehalten. Die Kupferscheibe im Giebel darüber stellt ein Sonnenrad mit den Tierkreiszeichen dar. In Ihm sind gleichsam Zeiten und Schicksale aller Menschen, die in diesem Haus ein- und ausgingen und gehen zusammengefasst. Die 4 Fensterumrahmungen im Erdgeschoss zeigen in Kupfertreibarbeit die Lage und die geschichtlich bedeutsamen Daten für Haus und Ort. Die ausführliche Erklärung finden Sie bei uns im Hause.

Im Jahre 1690, während der Raubkriege, wurde die Burg Are von den Franzosen belagert und der gesamte Ort eingeäschert. Das Gasthaus an der Brücke wurde an alter Stelle neu errichtet.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Romantik, begann für Altenahr ein neuer Zeitabschnitt. Maler, Dichter, Gelehrte, Musiker und nicht zuletzt die Bonner Studenten entdeckten auf Ihren Wanderungen die Schönheiten des Ahrtals und brachten es durch Ihre Bilder, Gedichte, Schriften und Lieder einem interessierten Publikum nahe.Hier sei auf das Buch von Kinkel „ Die Ahr ″ hingewiesen, das wesentlich zum Bekanntwerden des Ahrtals beigetragen hat und auch heute noch empfehlenswert ist. Der Bonner Dichter und Professor für Geschichte Ernst Moritz Arndt beschreibt ebenfalls in seinen 1833 und 1846 erschienenen Büchern seine Wanderungen durch das Ahrtal. Er berichtet u.a. von seinen häufigen Besuchen mit Bonner Freunden in unserem Gasthaus An der Brücke. Wir lesen von einem seiner Besuche mit Freunden in unserem Haus folgendes:
„ Wir machten den armen Wirt verlegen, als wir etwas vornehm nach einem Braten fragten. Ein Hahn ward geschlachtet, Butter, Brot und Käse auf den Tisch gesetzt, ein paar Flaschen Wein hinzu und damit gut. Wir waren vergnügt und begnügt mit den Genügsamen ″. Auch der 1835 erschienene Führer von der Mündung der Ahr bis zu Ihrer Quelle von Ernst Weyden weist empfehlend hin auf unseren Gasthof, der den Wanderern Labung und Erquickung bot.

Einen besonderen Auftrieb erhielt der Zustrom von Fremden durch den Bau der Ahrtalstraße über Ahrweiler nach Altenahr. Ein Ereignis, das viele Schaulustige nach Altenahr lockte, war im Jahre 1834 der Bau des ersten und für lange Zeit einzigen Straßentunnels Deutschlands. Die Fertigstellung ermöglichte auch die Einrichtung einer Postkutschenverbindung. Zeitweilig hatte die Post mit Haltestelle und Pferdewechsel im Gasthaus An der Brücke Ihr Domizil.

Nachdem 1824 wieder ein Brand in Altenahr gewütet und alle Häuser in der Brückenstraße zerstört hatte, wurde in den Jahren 1828 / 29 das heute noch bestehende Gebäude des Hotels Zum Schwarzen Kreuz errichtet. Als 1865 auf dem steil aufragenden, gegenüberliegenden Felsen der Heisley ein schwarzes Kreuz errichtet wurde, nannte sich das Gasthaus An der Brücke von da an Hotel Zum Schwarzen Kreuz. Wenn Sie aus den Fenstern der Gasträume schauen, können Sie den Felsen mit dem Kreuz sehen.

In stetiger Folge wurden Gebäude und Räume den Erfordernissen der Zeit und den Wünschen der Gäste angepaßt, immer mit dem Blick auf Erhaltung der Harmonie des Gesamten. Das Haus verfügt jetzt über 50 Betten in z.T. nach rückwärts gelegenen Zimmern, alle mit Dusche oder Bad / WC / Sat TV. Die nach hinten liegenden Zimmer haben zudem Balkon, im Gästehaus 2 Zimmer mit grosser Dachterrasse. Es gibt eine urgemütliche Bibliothek zum entspannen, im Haupthaus einen Lift, eine Weinprobierstube und den historischen Weinkeller unter dem Hause.

Zum Abschluss ein paar nette Zitate:

„ Es wird noch Wein in 100 Jahren geben, nur trinken dann  a n d e r e  den Saft der Reben ″.

„ Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken ″ .

In diesem Sinne, Prosit